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anzeigeEin Beruf mit Durchblick: Ausbildung zur Orthoptistin

Aktualisiert: 31.01.2024, 11:46
Ausbildungsberuf Orthoptistin
Ausbildungsberuf Orthoptistin Foto: Berufsverband Orthoptik Deutschland/akz-i

Großes Interesse an Fachwissen rund um das Sehen und Spaß an der Arbeit mit Menschen – sowohl mit Erwachsenen wie auch mit Kindern – sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung zur Orthoptistin.

Schwerpunkte des Berufes sind das Diagnostizieren und Therapieren von Erkrankungen und Störungen der Augen bei großen und kleinen Patienten.

Vielseitig und interessant: Der staatlich anerkannte medizinische Fachberuf umfasst zahlreiche unterschiedliche Tätigkeitsfelder und ist dadurch äußerst vielseitig. So gehören beispielsweise die Diagnose und die Behandlung von frühkindlichem Schielen zum Aufgabengebiet der Orthoptistinnen. Gerade bei den kleinen Patienten ist viel Einfühlungsvermögen gefragt, um die Störung genau einschätzen zu können und entsprechende passende Therapien wie das stundenweise Abkleben des gesunden Auges zu bestimmen.

Neben Diagnostik und Therapie sind Orthoptistinnen auch im Bereich der Rehabilitation tätig und arbeiten beispielsweise auch mit Menschen mit angeborenen oder durch einen Unfall verursachten Hirnschädigungen oder mit Kindern bei visuellen Lernbeeinträchtigungen.

Voraussetzungen für die Ausbildung: Die Ausbildung zur Orthoptistin dauert drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Neben theoretischem und praktischem Unterricht gehört auch die praktische Anleitung in den jeweiligen Ausbildungsstätten dazu. Allgemeine Augenheilkunde, Orthoptik und Strabologie (Schwerpunkt Schielen) sowie Anatomie und Arzneimittelkunde gehören u. a. zu den Ausbildungsfächern. Derzeit bilden deutschlandweit 15 Fachschulen für Orthoptik aus, die an Universitätsaugenkliniken angegliedert sind. Voraussetzung für die Ausbildung ist ein Realschulabschluss oder eine mindestens zweijährige Ausbildung nach einem Hauptschulabschluss.

Hervorragende Berufsaussichten: Nach der Ausbildung bietet sich Orthoptistinnen ein sehr gutes Angebot an Voll- und Teilzeitstellen. Dabei arbeiten sie eigenverantwortlich beispielsweise in Augenarztpraxen oder -kliniken, in Neurologischen Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Blindeninstituten, Frühförderstellen und sogar in der Forschung.

Weitere Informationen rund um den Ausbildungsberuf bietet der Berufsverband Orthoptik Deutschland e.V. HIER.