Längere Haltbarkeit

Erdbeer-Hacks: Mit diesen Tricks holen Sie das Beste aus den roten Früchten heraus (Mit Video)

Erdbeeren gehören zum Sommer einfach dazu – ob im Smoothie, auf dem Kuchen, im Dessert oder als Salatbeilage: Erdbeeren passen immer. Wie Sie im Sommer das Beste herausholen können, zeigen diese Erdbeer-Hacks.

Aktualisiert: 15.06.2022, 12:35
Um Erdbeeren frisch zu halten, gibt es einige Tipps und Tricks.
Um Erdbeeren frisch zu halten, gibt es einige Tipps und Tricks. Foto: Andreas Arnold/dpa

Magdeburg/DUR/esu - Es ist wieder soweit, die Erdbeeren sind reif und warten nur darauf gegessen zu werden. Sie haben im Juni und Juli ihre Haupterntezeit. Oft dauert es aber nicht lange, ehe die empfindlichen Beeren matschig werden oder schimmeln. Welche Tricks es gibt, um sie länger haltbar zu machen und wie man nichts von den wertvollen Früchten verschwendet, haben wir zusammengefasst.

Erdbeer-Hack 1: Kaufen und richtig Lagern

Erdbeeren sind zwar lecker aber sehr empfindlich. Am besten schaut man sie sich noch im Laden gründlich an: Sie sollten grüne Blätter und keine matschigen Stellen haben. Sind sie in einer Plastikverpackung, dann lohnt sich auch der Blick in die Ecken – sammelt sich dort schon Saft, dann sollte man sie lieber stehen lassen.

Zuhause angekommen empfiehlt es sich, sie erst zu waschen, wenn man sie auch direkt essen möchte, sonst könnte man die Früchte nur unnötig beschädigen. Stattdessen wird empfohlen sie aus ihrer Packung zu nehmen und in ein großes Glas zu legen, darunter ein paar Blätter Küchen- oder Zeitungspapier. Das fängt sie Feuchtigkeit im Glas auf und hält die Erdbeeren trocken.

Erdbeer-Hack 2: Waschen für längere Haltbarkeit

Möchte man die Erdbeeren doch waschen, sollte man sie nicht unter fließendes Wasser halten, denn das könnte die Früchte beschädigen und sie verlieren ihren Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe.

Für eine längere Haltbarkeit empfiehlt sich der Essig-Trick: In einer großen Schüssel mischt man ein Drittel Essig mit zwei Drittel Wasser und legt dann die Erdbeeren für ein paar Minuten hinein. Der Essig tötet die Bakterien ab. Den Trunk sollte man in jedem Fall erst kurz vor dem Verzehr entfernen.

Erdbeer-Hack 3: Eiswasser als Wunderwaffe

Die Erdbeeren sind etwas matschig geworden? Kein Problem. In einer Schüssel mit Wasser und Eis werden sie wieder prall. Dafür am besten eine Schüssel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln füllen und die Erdbeeren für 20 Minute darin ziehen lassen. Dann die Erdbeeren auf ein Stück Küchenpapier trocknen lassen und schon sind sie wieder wie frisch. Im Video haben wir diesen Hack selbst ausprobiert.

 
Die Erdbeeren sind etwas matschig geworden? Kein Problem. In einer Schüssel mit Wasser und Eis werden sie wieder prall. Video: Elisa Schulz

Erdbeer-Hack 4: Hütchen und Blätter nicht wegwerfen

Kommt man in den Genuss, die Erdbeeren zu essen, wird oft das Grün entfernt. Die Erdbeerblätter und -hütchen sind aber nicht ungesund. Das Zentrum für Gesundheit empfiehlt deswegen, das Grün gleich mitzuessen. Es enthält mehr Antioxydanzien als die Frucht selbst und bietet außerdem entzündungshemmende Stoffe wie Flavonoiden, die das Krebszellenwachstum hemmen.

Auf dem Kuchen oder in der Marmelade mag es nicht sehr passend sein. Dafür sollte man das Grün mit einem kleinen Messer herausschneiden. Schräg unter dem Hütchen angesetzt und einmal die Erdbeere gedreht hat man es in der Hand. Aber auch das sollte man nicht wegwerfen, sondern kann daraus ein erfrischendes Sommergetränk zaubern: Die Erdbeer-Reste zusammen mit Wasser für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschließend die Erdbeeren durch ein Sieb abgießen, die Reste dienen noch als hübsche Deko im Glas. Danach hat man einen leichten Sommerdrink.

 
Kommt man in den Genuss, die Erdbeeren zu essen, wird oft das Grün entfernt. Die Erdbeerblätter und -hütchen sind aber nicht ungesund. Video: Elisa Schulz

Wer gern etwas für die nächste Gartenparty sucht, der kann Wodka zu dem Erdbeerwasser geben: aromatisierter Wodka aus dem Supermarkt ist nichts dagegen.

Hat man Lust bekommen, die roten Früchte selbst zu ernten, gibt es viele Selbstflückerfelder in der Region. Was man dazu wissen wollte, findet man hier.