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Sonne tanken nur mit Schutz: Was Sie über Sonnencreme wissen sollten

Die Thermometeranzeige knackt dieser Tage in Sachsen-Anhalt fast die 30 Grad-Marke. Ein lau wehendes Lüftchen lässt die Sonneneinstrahlung dazu meist weniger intensiv wahrnehmen. Das kann jedoch fatal sein und Sonnenbrand provozieren. Sonnencreme ist also wichtig, wobei einiges beachtet werden muss.

11.05.2022, 13:17
Sonnenbaden sollte am besten mit Schutz genossen werden.
Sonnenbaden sollte am besten mit Schutz genossen werden. Foto: dpa/Symbol/Christin Klose

Magdeburg/DUR/dpa - Sonne sollte nur mit dem richtigen Schutz getankt werden. Sonnencreme schützt vor UV-Strahlung und soll so Sonnenbrand vermeiden und somit auch das Hautkrebsrisiko mindern.

Doch keine Sonnencreme kann alle UV-Strahlen aufhalten - ein paar kommen immer durch. Die Creme aber kann Sonnenbrand sehr gut hinauszögern: Hat sie zum Beispiel einen Lichtschutzfaktor 50, dann dauert es etwa 50 Mal so lang als ohne Creme, bis sich ein Sonnenbrand bildet.

Wie viel Sonnencreme soll man benutzen? Wie lange reichen 200 ml Sonnencreme?

Viele Menschen nehmen zu wenig Sonnencreme. Nach fünfmal den ganzen Körper eincremen sollte die Flasche leer sein - zumindest stimmt das bei Erwachsenen mit einer 200 Milliliter-Flasche. Kinder sollten allein im Gesicht einen ganzen Teelöffel verteilen. Wer schwimmen war oder Sport gemacht hat, sollte außerdem nachcremen. Denn die Creme kann durch Abwaschen oder Abreiben weggehen. Auch sonst wird empfohlen, alle zwei Stunden erneut zu schmieren.

Wiviel Sonnenmilch hilft?

Mehrmaliges Eincremen verlängert die Schutzdauer nicht. Es ist aber sinnvoll, sich etwa alle zwei Stunden erneut einzucremen, um den bestehenden Sonnenschutz bestehen zu lassen. Weiteren Schutz bieten Sonnenpausen, damit die Haut sich wieder erholen kann. Bei "wasserfesten" Sonnencremes ist Obacht geboten. Auch bei diesen sollte nach dem Baden oder Abtrocknen nochmal neu auftragen werden.

Welches ist die beste Sonnenschutzcreme?

In einem Test der Stiftung Warentest erzielten gerade die billigsten Sonnencremes die besten Noten. Sie schützten gut vor Strahlung und versorgten die Haut mit viel Feuchtigkeit. Vom gesparten Geld könnte man noch einen UV-Pflegestift für die Lippen kaufen. Denn Sonnencreme schmeckt oft ziemlich eklig. Doch die Lippen sollten auch geschützt werden.

Welche Sonnencreme 30 oder 50?

Beim richtigen Schutz vor UV-Strahlung sollte unbedingt auf die eigene Schutzzeit der Haut geachtet werden, die typabhängig ist. Die Eigenschutzzeit ist die Zeitdauer, in der sich Menschen ohne Hautrötungen zu bekommen, ungeschützt in der Sonne aufgehalten können. Eigenschutzzeit mal Lichtschutzfaktor ergibt laut Verbraucherzentrale.de dann die Schutzdauer der Sonnencreme.

Verbraucherzentrale.de rät außerdem, sich nicht nur auf Sonnencreme zu verlassen. Hautbedeckende Kleidung oder intensive Sonnenstrahlung zwischen 11 und 15 Uhr sollte vermieden werden und sind die besten Methoden, sich zu schützen.