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Geld sparen bei deinen Hobbys – so geht’s

5.5.2021, 09:43 • Aktualisiert: 5.5.2021, 10:02
Einige Freizeitbeschäftigungen sind kostenintensiv. Oft gibt es Möglichkeiten, Ausgaben zu reduzieren.
Einige Freizeitbeschäftigungen sind kostenintensiv. Oft gibt es Möglichkeiten, Ausgaben zu reduzieren. Foto: Stock.adobe.com © Tiko

Hobbies sind unglaublich vielfältig und sind ein wichtiger Punkt bei unserer Freizeitgestaltung. Dabei ist das Ausüben mancher Hobbys mit teils hohen Kosten verbunden. So werden die Zeitvertreibe bei vielen Menschen zu einem hohen Teil der regelmäßigen Ausgaben. Allerdings gibt es auch fast immer und Hobby-übergreifend diverse Möglichkeiten, Geld zu sparen, ohne auf sein Freizeitvergnügen verzichten zu müssen. Wie sich dies mit bewerkstelligen lässt, zeigen wir hier.

1. Das Hobby für Auftragsarbeiten nutzen

Viele Hobbys haben eine Gemeinsamkeit: es entstehen dabei Dinge. Wer malt, fotografiert, strickt, gärtnert, heimwerkelt oder einem ähnlichen schöpferischen Hobby nachgeht, dann stehen die Chancen sehr gut, dass dabei etwas entsteht, das auch andere glücklich machen könnte.

Ein gutes Beispiel liefert das Thema Fotografie. Hier gibt es folgende Optionen:

· Wem es Spaß macht, Dinge, die Natur, Menschen oder andere Motive abzulichten, kann seine Dienste für andere anbieten. Auch heute, wo praktisch jeder ein Smartphone mit sehr guter Kamera hat, gibt es dafür noch viel Bedarf – etwa beim Fotografieren auf Feiern.

· Das gesammelte fotografische Wissen lässt sich an andere weitergeben, beispielsweise in Fotokursen. Wer sehr routiniert ist, findet auch dafür Interessenten, denn Fotografie ist seit Jahren ein sehr beliebtes Hobby.

· Eigene Aufnahmen können als Stockfotos zu Geld gemacht werden. Der Begriff bezeichnet Fotos, die auf speziellen Bilddatenbanken verkauft werden, um beispielsweise Presseartikel mit Symbolbildern zu ergänzen.

· Die eigene Ausrüstung und/oder ein eigenes Studio könnte mit anderen Fotografen geteilt werden. Gerade ersteres kann ein lukratives Geschäft sein, weil fotografisches Equipment teils sehr teuer ist.

Prinzipiell gilt eine solche Variantenvielfalt für eine große Bandbreite verschiedenster Hobbys. Zumindest die ersten beiden Punkte sind fast immer (in angepasster Form) eine Option, dazu auch der Verkauf von Dingen, die im Rahmen des Hobbys entstanden sind.

Wichtig: Vorab sollte geprüft werden, ab welchem Punkt eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, die unbedingt angemeldet werden muss

Kurzer Exkurs: Nebengewerbe

Da es viele Menschen gibt, die mit ihrem Hobby Geld nebenbei verdienen möchten, hat der deutsche Staat hierzu recht einfache Möglichkeiten der Anmeldung geschaffen. So kann ganz offiziell einen Nebenerwerbsbetrieb gegründet und damit jährlich weit über 10.000 Euro eingenommen werden, bevor Einkommens-, Gewerbe- oder sonstige Steuern abzuführen sind. Angenehmer Nebeneffekt: Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Hobby irgendwann zum selbstständigen Beruf zu machen, kann auf diese Weise erste Erfahrungen sammeln.

Aus einem Hobby kann sich durchaus auch ein (Neben-)Einkommen entwickeln.
Aus einem Hobby kann sich durchaus auch ein (Neben-)Einkommen entwickeln.
Stock.adobe.com © alfa27

2. Boni, Coupons oder sonstige Ermäßigungen nutzen

Viele Hobbys verursachen deshalb Kosten, weil es immer wieder nötig ist, Equipment oder Verbrauchsmaterialien anzuschaffen oder in den direkten Betrieb des Hobbys zu investieren. Allerdings bedeutet das nicht zwingend, dass dazu grundsätzlich die normalen Preise gezahlt werden müssen. So gibt es etwa bei Mitgliedschaften einen günstigen Willkommensbonus oder über eine Mitgliedskarte vergünstigte Konditionen beim Kauf in verschiedenen Geschäften. Gerade, wer ein Hobby in einem Club oder Verein ausübt, kann oft von verschiedenen Vorteilen profitieren. Nicht nur gibt es dort die Möglichkeit, qualifizierte Hilfestellungen zu bekommen, auch hochwertiges Equipment lässt sich oft mitbenutzen. Wer etwa in seiner Freizeit gerne an Motoren schraubt, findet in einer gemeinschaftlichen Werkstatt gute Anschlussmöglichkeiten und hat dort Zugang zu speziellem Werkzeug.

Tatsächlich solltest du dir dieses Vorgehen zum festen Grundsatz machen: Absolut immer, wenn du Geld für dein Hobby ausgeben musst, solltest du zuvor prüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, diese Ausgabe kleiner zu machen. Vor allem auf lange Sicht wirst du dadurch viel Geld sparen.

3. Vorhandenes bestmöglich nutzen

Ein Grund, warum manche Hobbys wahre Unsummen verschlingen, ist die ständige Weiterentwicklung seitens der Hersteller. Andauernd kommen neue Produkte auf den Markt. Meistens sind sie besser als ihre Vorgänger. Kommt dazu noch geschickte Werbepsychologie, können Hobby-Utensilien schnell veraltet wirken und es gibt den Wunsch, etwas Neues anzuschaffen.

Genau dies ist jedoch ein Stolperstrick, der dein Hobby unnötig verteuert, je technischer es ist und je mehr materielle Hilfsmittel notwendig sind: Viele Hobbyisten kaufen sich neues Equipment, lange bevor das Vorhandene an seine Limits gelangt oder gar wirkliche Alterserscheinungen zeigt. Selbst wenn diese Altbestände verkauft würden, wäre es häufig ein Verlustgeschäft.

Der Trick besteht deshalb darin, diesen Kaufanreizen zu widerstehen. Dies lässt sich auf zweierlei Arten vereinfachen:

·  Vor einem Neukauf sollte das vorhandene Equipment ausgereizt und an seine Limits gebracht werden. Es wird erst dann neu investiert, wenn die Leistungen nicht mehr den gestiegenen Fähigkeiten entsprechen.

· Das Equipment sollte, wo es möglich ist, immer sorgsam gewartet werden. Gut gepflegte und deshalb immer wie neu funktionierende Ausrüstung hemmt Kaufanreize effektiv.

Regelmäßige Wartung und Pflege kann Neuinvestitionen beim Hobby seltener nötig machen.
Regelmäßige Wartung und Pflege kann Neuinvestitionen beim Hobby seltener nötig machen.
Stock.adobe.com © igor_kell

9. Vorsicht und Sparsamkeit bei einem neuen Hobby

Wer ein Hobby neu für sich entdeckt, wird meist nach kurzer Zeit eine sehr große Leidenschaft dafür entwickeln. So liest man sich umfangreich in das Thema ein, es gibt die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und auszutauschen.

Sich umfassend zu informieren ist hier in jedem Fall sinnvoll und ein verantwortungsvolles Vorgehen. Denn bei der Begeisterung für ein neues Thema kann es durchaus passieren, dass voreilig falsche Entscheidungen getroffen werden. Wer sich für Fische interessiert, sollte sich vor der Anschaffung eines Aquariums über die Unterschiede klarwerden und sich Wissen aneignen, welcher Aufwand und welche Kosten anfallen können.

Selbst bei verschiedenen Freizeitbeschäftigungen im Internet hilft es, sich stets einen ersten Überblick zu verschaffen. Wer Poker oder andere Spiele online spielen möchte, sollte sich über die unterschiedlichen Plattformen informieren und herausfinden, welche als seriös gelten und die gewünschten Spiele anbieten. Mit diesen Kenntnissen ist es einfacher, einen guten Einstieg in das Hobby zu finden und frühzeitige Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Zudem sollte geprüft werden, ob das neue Hobby tatsächlich etwas ist, mit dem man sich längere Zeit gerne beschäftigt. Wenn wir etwas Neues entdecken, das wir aufregend und vergnüglich finden, dann tendieren wir dazu, so schnell wie möglich und so tief wie möglich in dieses Thema einzutauchen, um es von allen Facetten kennenzulernen, um darin richtig aufblühen zu können. In diesem Sinne unterscheidet sich ein neues Hobby kaum von einem neuen Partner, mit dem die Chemie stimmt.

Doch ganz ähnlich wie bei einer solchen neuen „Flamme“ gibt es auch bei einem neuen Hobby das gleiche Risiko: Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass schon nach kurzer Zeit ernüchtert festgestellt wird, dass es an der nötigen langfristigen Lust fehlt. Das heiße Feuer entpuppt sich als Strohfeuer, so schnell die Leidenschaft aufstieg, so schnell ebbt sie auch wieder ab.

Zumindest bei allen Hobbys, bei denen für den Einstieg zunächst viel Geld ausgegeben werden muss, sollte man deshalb in den ersten Monaten mit äußerster Vorsicht agieren:

· Oft ist ein Einstieg auch ohne eigene Ausrüstung möglich. Gerade Vereine bieten meist die Option ein Hobby durch Schnupperstunden auszuprobieren.

· Es kann sinnvoll sein, Equipment gerade zu Beginn erst einmal auszuleihen.

· Wenn etwas gekauft werden muss, kann häufig zunächst auf sehr günstige Gebrauchtware aus dem absoluten Einsteigerbereich gesetzt werden.

Das alles hat den folgenden Grund: Für den Fall, dass es sich bei der neuen Leidenschaft tatsächlich nur um ein Strohfeuer handelt, werden nicht zu Beginn bereits größere Summen investiert, die später durch den Verkauf der Ausrüstung wieder eingenommen werden müssen.

Gibt es als Richtlinie eine Schwelle, nach der sich abschätzen lässt, ob man das Hobby wohl auch längerfristig genießen wird? Leider nicht wirklich, da es sich hier um ein sehr persönliches Thema handelt. Deshalb nur ein vorsichtiger Wert: Wenn die neue Freizeitbeschäftigung auch noch nach einem halben Jahr und länger für große Begeisterung sorgt, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen werden, dass dies auch noch länger anhält. Nach diesem Zeitraum macht es eher Sinn, sich Ausrüstung selbst anzuschaffen und das Equipment zu kaufen, das wirklich den eigenen Ansprüchen entspricht.

Angenehmer Nebeneffekt: Auf diese Weise wird ganz effektiv der typischer Anfängerfehler vermieden, aus reiner Unkenntnis viel Geld für eigentlich falsche Dinge auszugeben. Nach einem halben Jahr kann man sich in der Regel so viel Wissen zum jeweiligen Hobby aneignen, dass für die Investition in das eigene Equipment auch die richtigen Entscheidungen getroffen werden können.

4. Ausrüstung und Materialien nach Fähigkeitsgrad und Notwendigkeit kaufen

Der Bereich Fotografie ist auch hier ein gutes Beispiel, denn hier gibt es bei sämtlichen Ausrüstungsgegenständen eine sehr große Bandbreite zwischen Einsteigerklasse und absoluten Profigeräten – auch hinsichtlich der Preise. Da es bei vielen anderen Hobbys ähnlich aussieht, ergeben sich sogar mehrere Tricks für eine Ersparnis:

· Beim Neukauf sollte stets ein wenig „auf Zuwachs“ geachtet werden. Das heißt, das Equipment ist zunächst für das aktuelle Niveau etwas zu leistungsfähig. Zwar ist es dadurch teurer, dies verhindert auf längere Zeit jedoch, dass Kaufanreize entstehen, weil weniger schnell neue Grenzen erreicht werden.

· Wichtig ist es, realistisch zu bleiben: Wer ein Hobby erst kurze Zeit betreibt, für den können zu professionelle Ausrüstungsteile nicht nur übermäßig teuer sein. Gleichzeitig bietet höherwertiges Equipment oft Funktionen, die vielleicht noch sehr lange nicht benötigt werden.

· Vor einem Kauf sollte immer geprüft werden, ob das Equipment wirklich zur Ausübung und Verbesserung des Hobbys benötigt wird.

Tipp: Insbesondere bei technischen ausgerichteten Hobbys kann überlegt werden, ob es nicht auch einen weniger kostspieligen Umweg gibt. Statt eines teuren Foto-Reflektors könnte auch ein beidseitig mit Gold- und Chromfarbe lackiertes Stück Sperrholz genügen. Bei vielen Hobbys gibt es eine Menge solcher Tricks.

5. Greife zu bei günstigen Verbrauchsmaterialien

Es gibt Freizeitbeschäftigungen, die praktisch ohne Verbrauchsmaterialien auskommen. Bei der Digitalfotografie wird beim Schießen der Fotos nichts verbraucht, was nachgekauft werden müsste. Doch schon bei der Analogfotografie sieht es durch die Notwendigkeit von Filmmaterial völlig anders aus.

Auch viele andere Hobbys stützen sich zu einem kleinen oder auch großen Teil auf Verbrauchsmaterialien. Hier ist es notwendig, fortlaufend Geld auszugeben, um das Freizeitvergnügen überhaupt ausüben zu können. Allerdings werden solche Verbrauchsmaterialien von den Händlern und Herstellern häufig zu veränderten Konditionen angeboten:

·         bei einer größeren Abnahmemenge – der sogenannte Mengenrabatt

·         beim Abverkauf überzähliger Bestände

·         bei Sonderaktionen, etwa aus saisonalen Gründen

Derartige Aktionen werden etwa regelmäßig in Prospekten angekündigt. Gibt es die Möglichkeit, das, was sowieso definitiv verbraucht wird, vergünstigt zu bekommen, kann dafür eine größere Menge gekauft werden.

Einige Verbrauchsmaterialien lassen sich in größerem Umfang zu günstigen Preisen erwerben.
Einige Verbrauchsmaterialien lassen sich in größerem Umfang zu günstigen Preisen erwerben.

6. Nicht benötigtes Equipment verkaufen

Wer ein Hobby längere Zeit betreibt, sammelt mit den Monaten und Jahren viele Zubehörteile an – der Maler hat gleich fünf Staffeleien, beim Gärtner stehen im Schuppen mehr Spaten, als realistisch benötigt werden.

Die meisten Dinge werden nicht wertvoller dadurch, dass sie einfach nur lagern und dabei altern. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wird etwas in absehbarer Zeit nicht (mehr) benötigt, sollte es nicht für unspezifische „schlechte Zeiten“ eingelagert, sondern zeitnah verkauft werden. Dank eBay und ähnlichen Portalen gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten. Ein professionelles Vorgehen mit guten Fotos und umfangreichen Produktbeschreibungen kann dazu beitragen, seine Sachen schneller und zu höheren Preisen loszuwerden.

7. Gebrauchtes Equipment nutzen

Bei einigen Hobbys ist es nicht zwangsläufig notwendig, völlig neues Equipment anzuschaffen. Wer Musik macht und sich dazu ein Instrument anschafft, kann zwar ein Musikgeschäft aufsuchen und sich nach Neuware umsehen. Oftmals finden sich jedoch auch deutlich günstigere Optionen bei gebrauchten Instrumenten und Equipment.

Hier sind die verschiedenen Verkaufsplattformen im Internet ebenfalls eine gute Anlaufstation. Diese haben längst dafür gesorgt, dass praktisch jedes nur denkbare Produkt auch in gebrauchter Form zu haben ist – mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch für dein Hobby.

Das bedeutet nicht einmal, dass hier zwingend auf tatsächlich ältere Dinge gesetzt werden muss, im Gegenteil: Gerade, weil es so einfach geworden ist, Gebrauchtes im Netz anzubieten, finden sich dort vielfach auch Sachen, die erst wenige Monate oder gar Wochen zuvor brandneu waren – manche Menschen veräußern sogar ihre Fehlkäufe nur deswegen, weil der Händler ihnen dafür kein Geld zurückgibt, sondern „nur“ Gutscheine für einen weiteren Kauf in seinem Haus.

Anders ausgedrückt: Wer bei Kaufabsichten immer zunächst nach Gebrauchtem Ausschau hält, wird vielfach sehr neue Stücke finden, die kaum Abnutzungserscheinungen haben, aber dennoch merklich weniger kosten als „echte“ Neuware.

8. Das Hobby zu etwas Kostbarem, nicht zu etwas Inflationärem machen

Ein Hobby wird typischerweise nicht nur freiwillig, sondern auch ausnehmend gerne ausgeübt. Wahrscheinlich kennt jeder das Gefühl, in seiner Freizeit so oft es nur möglich ist, seiner liebsten Beschäftigung nachgehen zu wollen.

Doch so verständlich diese Denk- und Vorgehensweise auch ist, ihr wohnt eine Gefahr inne. Je häufiger ein Hobby ausgeübt wird, desto:

· schneller verliert alles daran den Reiz des Neuen;

· rascher steigern sich die eigenen Fähigkeiten, wodurch man an die Grenzen seiner Ausrüstung gelangt;

· stärker wird oft der Wunsch, innerhalb kurzer Zeit viel Geld in das Hobby zu stecken;

· größer wird auch Risiko, dass man übersättigt wird und die Lust am Hobby verliert – fachsprachlich nennt sich das „Psychische Sättigung“ und dieses Phänomen kann bei allen möglichen Tätigkeiten zwischen Beruf, Freizeit und Partnerschaft auftreten.

Das bedeutet, auch wenn die Lust groß ist, sollte immer versucht werden, sich bei der Ausübung deines Hobbys zu zügeln – nur am Wochenende statt zu jedem Feierabend; zwei Stunden statt den ganzen Tag. Auf diese Weise bleibt die Lust auf das Hobby für längere Zeit hoch und es gibt weit weniger Anreize, das „Feuer“ durch Neukäufe wieder anzufachen.

Bei einem (neuen) Hobby sollte man nichts überstürzen. So bleibt die Beschäftigung lange Zeit spannend.
Bei einem (neuen) Hobby sollte man nichts überstürzen. So bleibt die Beschäftigung lange Zeit spannend.
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10. Die Auswahl der passenden Händler für Anschaffungen rund um das Hobby

Bei sehr vielen Hobbys gibt es immer zwei Wege, auf denen die dazu nötigen Hilfsmittel beschafft werden können:

1.     Für zahlreiche Beschäftigungen gibt es spezialisierte Händler – vom Sportgeschäft bis hin zum Laden für Künstlerbedarf.

2.     In einigen Bereichen kommen auch andere Händler in Frage, die ein breiteres Sortiment anbieten – etwa ein Baumarkt, der ebenfalls Farben und Utensilien zum Malen verkauft.

In sehr vielen Fällen ist der erste Weg die teurere Option. An vielen Stellen ist dieser Gang jedoch zwingend notwendig, weil es für ein spezielles Produkt nun einmal oft keine Alternative gibt. Allerdings ist das längst nicht überall der Fall. Um bei der Malerei zu bleiben: Natürlich kann teure Künstler-Acrylfarben zum Einsatz kommen, bei denen eine kleine Tube bereits fünf oder zehn Euro kostet. Ebenso lassen sich vielleicht aber auch die gleichen Effekte auf der Leinwand erzielen, wenn stattdessen auf große Flaschen mit Vollton- und Abtönfarben aus dem Baumarkt gesetzt wird – die trotz einer weitaus größeren Inhaltsmenge kaum mehr kosten als die Farbtuben.

Einerseits kann man aus diesem Vorgehen mitnehmen, dass es immer nach Möglichkeiten gesucht werden kann, nach günstigeren Alternativen Ausschau zu halten. Andererseits jedoch müssen solche Produkte, für die es keinen Umweg gibt, nicht grundsätzlich nur bei einem spezialisierten Händler gekauft werden. Gerade dank der heutigen digitalen Shoppingwelt gibt es nur noch sehr wenige Dinge, die ausschließlich von einer kleinen Handvoll Händler angeboten wird; das gilt auch für alle möglichen Hobbys.

Zusammenfassung

Was uns Spaß macht, das lassen wir uns gerne auch etwas kosten – schließlich ist das ein Lohn für unsere Arbeit und eine gerne genutzte Ablenkung vom Alltag. Allerdings sollte das Freizeitvergnügen nie so bestimmend werden, dass die dafür anfallenden Kosten das Bezahlen anderer Lebensnotwendigkeiten und das Sparen für schlechte Zeiten erschweren oder gar verunmöglichen. Das muss nicht bedeuten, dass man sich bei seinem geliebten Hobby sonderlich einschränken muss. Auch hier gibt es zahlreiche Alternativen, die einfach weniger kosten.