Autokauf

Nützliche Tipps für den Gebrauchtwagenverkauf

11.01.2022, 09:51
Nützliche Tipps für den Gebrauchtwagenverkauf
Nützliche Tipps für den Gebrauchtwagenverkauf (Foto: pexels.com/de-de/foto/mann-hand-makro-schlussel-97079)

Es gibt viele Gründe dafür, seinen Gebrauchtwagen zu verkaufen. In der Regel möchte man beim Autoverkauf so viel herausholen wie möglich. Die Krux? Wer nicht viel Erfahrung beim Verkauf eines Gebrauchtwagens mitbringt, kann einige Fallstricke übersehen. Diese Tipps sollte man beim Gebrauchtwagenverkauf kennen.

Den besten Preis erzielen für den eigenen Gebrauchtwagen

Die ideale Vermarktung des Fahrzeuges ist das A und O. Wer es nicht schafft, seinen Gebrauchten auf Portalen vernünftig anzupreisen, riskiert, dass dieser zum „Ladenhüter“ wird. Wer jedoch das erstbeste Angebot eines Händlers annimmt, verzichtet unter Umständen auf viel Geld. Das sollte man wissen:

Lieber privat verkaufen oder an einen Händler?               

Entschließt man sich zum Autoverkauf, steht die erste Entscheidung an: Sollte man den Gebrauchtwagen lieber privat oder über einen Händler verkaufen? Natürlich bringt der Gebrauchtwagenverkauf über den Händler ein paar Vorteile mit sich: Man muss sich selbst nicht um den Verkauf kümmern und kann sich auf die Expertise des Händlers verlassen.

Doch Händler möchten natürlich auch am Verkauf verdienen. Je mehr diese also den Ankaufspreis drücken, desto mehr Geld verdienen sie am Weiterverkauf. Das Unternehmen Autoankauf Fix zeichnet sich durch faire Preisgestaltung, hohe Transparenz und Expertise aus. Damit wird es zum perfekten Partner für alle, die ihr Fahrzeug gewinnbringend und unkompliziert verkaufen möchten.

Einen realistischen Preis ermitteln

Verkäufer möchten so viel Geld wie möglich für ihren Gebrauchten bekommen, dennoch muss der Preis realistisch eingeschätzt werden. Überteuerte Fahrzeuge finden keine Abnehmer. Der Grat zwischen zu teuer und zu billig ist schmal, weshalb es sich empfiehlt, den Markt nach ähnlichen Gebrauchtwagen zu durchforsten, um einen angemessenen Preis zu ermitteln.

Die Autobeschreibung

Die Autobeschreibung ist das Kernstück der Annonce. Sie sollte deshalb wie ein Verkaufstext gestaltet sein und alle relevanten Daten beinhalten. Nur so können potenzielle Käufer sich einen guten Überblick verschaffen. Wer dabei lieblos und halbherzig ans Werk geht, bekommt in der Regel deutlich weniger Zuschriften als Verkäufer, die detailliert und verständlich all das erläutern, was es über das Auto zu wissen gilt. Selbstverständlich sollten die Angaben stets wahrheitsgemäß sein.

Fotos

Hochwertige Fotos des Gebrauchtwagens sollten auf keinen Fall fehlen. Eine Frontalaufnahme, ein Foto vom Heck sowie Fotos, auf denen das Auto von beiden Seiten zu sehen ist, gehören auf jeden Fall dazu. Auch Fotos vom Innenraum, von der Konsole und von eventuell vorhandenen Mängeln sollten nicht fehlen. Wer besonders genau sein möchte, kann auch noch ein Foto vom Unterboden bereitstellen.

Das Auto ordentlich aufbereiten

Eine Autoaufbereitung kann teuer sein, lohnt sich beim Gebrauchtwagenverkauf aber. Je gepflegter das Auto wirkt, desto höher der Verkaufspreis, den man damit erzielen kann. Nach einer Autoaufbereitung können die zukünftigen Fahrer nämlich Neuwagenatmosphäre genießen. Wer nicht in eine Aufbereitung investieren möchte, sollte das Auto auf jeden Fall sorgfältig waschen, polieren und dessen Innenraum reinigen.

Die Probefahrt vorbereiten

Potenzielle Käufer möchten nicht die Katze im Sack kaufen, sondern vor dem Kauf eine Probefahrt machen. Verkäufer sollten durch einen Vertrag festhalten, dass der Probefahrer selbst für eventuelle Unfallschäden haftet. Außerdem sollte man sich die Ausweispapiere und den Führerschein vor der Probefahrt zeigen lassen.

Dokumente und Übergabe

Beim Treffen mit dem Käufer sollte man alle wichtigen Unterlagen mitführen. Dazu zählen Scheckheft, Nachweis der Hauptuntersuchung, Fahrzeugschein und die Zulassungsbescheinigung.

Zur Übergabe kann man einen vorgefertigten Kaufvertrag nutzen. Darin sollten Zeit und Datum der Übergabe sowie ein Gewährleistungsausschluss festgehalten werden. In der Praxis kümmern sich Käufer um die Ummeldung des Autos – auch diese sollte man vertraglich vermerken.

Versicherung und Steuer

Beim Vertragsabschluss geht die Versicherung auf den Käufer über, sodass Verkäufer sich keine Sorgen um ihre Schadenfreiheitsklasse machen müssen. Steuerrechtlich findet der Übergang aber erst dann statt, wenn der Käufer den Gebrauchtwagen bei der zuständigen Zulassungsstelle auf sich umgemeldet hat. Um das zu umgehen, können Verkäufer das Auto vor dem Verkauf abmelden und den Käufer darum bitten, zur Überführung ein Kurzzeitkennzeichen oder einen Anhänger mitzubringen.

Bezahlung

Übergabe des Autos und des Kaufpreises sollten Zug um Zug, also bei der Übergabe stattfinden. Um das Betrugsrisiko zu reduzieren, greifen viele Privatverkäufer dabei auf Barzahlung oder auf einen bankbestätigten Scheck aus.