Mit Händen und Füßen

So kommunizieren Biker in der Gruppe

Klar, heute gibt es auch Gegensprechanlagen für Motorradfahrer, die in der Gruppe unterwegs sind. Doch auch mit einfacher Zeichensprache lässt sich kommunizieren - übertreiben sollte man das aber nicht.

Von dpa
Rudelbildung: Wenn eine Gruppe Motorrad fährt, kann sie vor der Tour eindeutige Zeichen zur Verständigung ausmachen.
Rudelbildung: Wenn eine Gruppe Motorrad fährt, kann sie vor der Tour eindeutige Zeichen zur Verständigung ausmachen. Angelika Warmuth/dpa/dpa-tmn

Essen - Motorradfahren in der Gruppe - da ist auf vieles zu achten, auch in der Kommunikation. Komfortabel sind Gegensprechanlagen. Doch es geht auch mit Händen und Füßen, informiert das Institut für Zweiradsicherheit (ifz). Einprägsame Handzeichen und Bewegungen werden vor der Tour abgesprochen.

Etwa kann das Heben des linken Armes als Universalzeichen vereinbart werden, das anzeigt, nächstmöglich anzuhalten oder eine Pause zu machen. Das sei auch im Rückspiegel für Vorausfahrende gut erkennbar. Und als Bestätigung kann das Zeichen dann bei Bedarf bis zum Führungsfahrzeug durchgegeben werden.

Wer auf Gefahren auf der Straße hinweisen will, kann mit dem jeweiligen Fuß in Richtung der Gefahr deuten. Aber nicht übertreiben. Es sollten weder zu viele noch zu komplizierte Gesten vereinbart werden. Ansonsten steigt auch die Gefahr für Missverständnisse. Wer allerdings unterwegs die Fahrsicherheit gefährdende Probleme bekommt, sollte eigenständig handeln und sofort anhalten, auch ohne die Gruppe zu informieren, so das ifz.