Tonaufnahmen

Professionelle Vertonung von Werbefilmen / Imagefilmen

Was ist ein Werbe- bzw. Imagefilm und wofür wird er genutzt

Es gibt einen nicht unerheblichen Unterschied zwischen Werbe- und Imagefilmen. Bei einem Werbefilm handelt es sich um eine bewährte Marketingmaßnahme, in dem eine bestimmte Dienstleistung oder ein bestimmtes Produkt visuell hervorgehoben und vermarktet wird.

Ein Imagefilm hingegen soll eine Marke oder ein Unternehmen vorstellen, das Vertrauen in diese stärken und bestenfalls eine positive Assoziation herstellen.

Die Möglichkeiten diese Arten von Filmen zu erstellen sind vielfältig und können z. B. als (animierte) Kurzfilme, Realfilme mit Schauspielern oder aber auch aus einer Kombination von beidem realisiert werden.

Verschiedene Arten von Werbefilmen

Jeder kennt die gängigen Arten von klassischen Werbefilmen. Doch auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel.

Ein paar dieser besonderen Filmarten sind:

-       Der sogenannte “Spec Spot”, welcher von Einsteigern der Filmbranche produziert und als Bewerbung an den Auftrags- bzw. Arbeitgeber geschickt wird.

-       Der “Viral”, welcher darauf aus ist, von den Nutzern selbst und nicht von einer Werbeagentur oder dem Unternehmen, im Internet verbreitet zu werden. Diese Art von Filmen oder Spots ist meist relativ spekulativ und nicht planbar.

-       Der “Social Spot”, welcher vordergründig auf soziale Missstände aufmerksam machen soll und sich z. B. mit den Themen Rassismus, Inklusion oder Armut befasst.

-       Der klassische “Wahlwerbespot”, welcher von Politikerinnen und Politikern, sowie deren Parteien genutzt wird, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen und Stimmen zu generieren.

-       “DRTV” - Direct Response Television, sind Werbefilme- oder Sendungen, die darauf abzielen, bestimmte Produkte zu verkaufen. Große Bekanntheit erlangte DRTV in den 1990er Jahren, wo auf verschiedenen, eigens dafür ins Leben gerufenen Kanälen, vor Allem Haushaltsgeräte und Beauty Produkte vermarktet wurden.

Bevor es losgehen kann - Das Skript und die richtige Rollenverteilung innerhalb des Produktionsteams

Wie auch bei allen anderen Projekten, sollten vor dem Start die Rollen und Aufgaben jedes Einzelnen klar definiert und verteilt werden. Angefangen mit dem Skript, welches im besten Fall einige Wochen vor “Drehbeginn” fertiggestellt und an alle Beteiligten ausgegeben wird.

Um nicht ins Hintertreffen zu geraten, sollte man sich frühzeitig um die geeignete Stimme für den Film bemühen. Hierzu empfiehlt es sich von möglichst vielen (bekannten) Synchronsprechern Sprachproben einzuholen um bereits durch den Ton eine passende Atmosphäre zu schaffen.

Hierbei sind einige Punkte zu beachten:

-       Ist das Thema eher durch eine männliche oder eine weibliche Stimme zu vermitteln?

-       Auf welcher Sprache soll die Aufnahme produziert werden?

-       Wird eine bestimmte Stimmfarbe oder ein bestimmtes Stimmalter bevorzugt?

Des Weiteren muss klar sein, welcher Sprachstil in der Produktion verwendet wird. Man beugt so vor, dass Aufnahmen wiederholt und das Budget dadurch überschritten wird. Außerdem sollte die Sprache möglichst an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. Senioren vermittelt man Botschaften eindeutig anders als beispielsweise Jugendlichen oder Kindern.

Noch ein letzter Punkt zum Thema Skript und Briefing: Sollte der verwendete Text viele Fachbegriffe und/oder Fremdwörter enthalten, muss deren Aussprache vor der Aufnahme geklärt werden, damit sichergestellt ist, dass der Sprecher diese richtig aufzeichnet.

Tonaufnahmen und bekannte Synchronsprecher aus Deutschland

Die frühzeitige und sorgfältige Planung des Beitrages ist mindestens genauso wichtig, wie die Tonaufnahmen hierfür. Natürlich ist der Klang der Stimme primär vom Synchronsprecher selbst abhängig. Kleine Änderungen am Klangbild sind im Studio natürlich noch möglich, lassen sich aber bei der richtigen Wahl auf ein Minimum reduzieren. Deswegen sollte bereits bei der Wahl des Sprecher darauf geachtet werden, dass dieser den eigenen Vorstellungen entspricht und den Erwartungen gerecht wird.

In Deutschland gibt es viele, gute Synchronsprecher, deren Stimmen wohlbekannt sind und die ein gewisses Interesse bei potentiellen Kunden wecken.

Hierzu zählen beispielsweise:

●     Dietmar Wunder - bekannt für die Stimme von Daniel Craig als “James Bond”)

●     Manfred Lehmann als Stimme von Bruce Willis

●     Thomas Danneberg (u. a. Stimme von Sylvester Stallone und John Travolta)

Diese sind allerdings sehr begehrt und oft Monate im Voraus ausgebucht oder nicht verfügbar. Daher sollte man sich, falls gewünscht, frühzeitig um einen dieser Sprecher bemühen und rechtzeitig anfragen.