Erste Sendungen bereits betroffen

Erste Sendungen bereits betroffen: Warum die „Tagesschau“ heute ausfallen könnte

Die Gewerkschaften rufen für diesen Donnerstag und Freitag zu einem 48-Stunden-Warnstreik in öffentlich-rechtlichen Fernsehen, Rundfunk und Online-Angeboten des NDRs auf.

14.11.2019, 08:28
ARD-„Tagesschau“-Moderatorin Judith Rakers.
ARD-„Tagesschau“-Moderatorin Judith Rakers. imago stock&people

Die Gewerkschaften rufen für diesen Donnerstag und Freitag zu einem 48-Stunden-Warnstreik in öffentlich-rechtlichen Fernsehen, Rundfunk und Online-Angeboten des NDRs auf.

Deshalb wurden die Morgenausgaben der „Tagesschau“ am Donnerstag bereits ohne Grafik gesendet. Moderatorin Susanne Daubner stand lediglich vor einem blauen Hintergrund und verlas die Meldungen.

Die Ausstrahlung der 20 Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“ sind laut noz.de gefährdet. Beide Sendungen werden in Hamburg produziert.

Die Gewerkschaft Verdi verlangt bei einem mehrjährigen Abschluss im Paket mindestens sechs Prozent pro Jahr.

Zuletzt bot die ARD-Anstalt eine Erhöhung um 2,25 Prozent für die kommenden zwei Jahre an.
In der laufenden Tarifrunde war es bereits zu Sendeausfällen durch Warnstreiks gekommen - erstmals in der Geschichte der öffentlich-rechtlichen Anstalt. (mz)