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Kultur

Tag des offenen Denkmals in Leipzig eröffnet

Von dpa Aktualisiert: 12.09.2022, 19:13
Das Schloss Reinhardsbrunn: Seit 2021 werden Schloss und Park durch den Freistaat wieder instandgesetzt.
Das Schloss Reinhardsbrunn: Seit 2021 werden Schloss und Park durch den Freistaat wieder instandgesetzt. Bodo Schackow/dpa

Leipzig - In Leipzig ist der diesjährige Tag des offenen Denkmals eröffnet worden. An dem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Kultur.Spur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ können Besucherinnen und Besucher mehr über die Geschichte zahlreicher historischer Objekte im ganzen Land erfahren. Einige Denkmäler sind sonst unzugänglich und öffnen nur am Aktionstag ihre Türen.

An der Eröffnung in der Leipziger Innenstadt nahmen unter anderem Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Jörg Haspel, sowie der Kölner Kriminalbiologe Mark Benecke teil. Mit dem seit 1993 jährlich stattfindenden Aktionstag will die Stiftung, die den Aktionstag organisiert, Aufmerksamkeit auf die Denkmalpflege richten.

Hunderte Denkmäler im ganzen Land

Neben Veranstaltungen in Hunderten Denkmälern im ganzen Land, unter anderem Kirchen, Friedhöfe, Industriehallen und Schlösser, wurden in Leipzig sieben Schaubaustellen eingerichtet, wo Restauratoren, Bauforschern und Handwerkern über die Schulter geschaut werden kann. In Sachsen reichte die Spanne von Schlössern und Rittergütern über Fachwerkhäuser, Schul- und Bethäuser wie Kirchen bis zum wohl ältesten Gebäude von Pappendorf (Mittelsachsen). In Sachsen-Anhalt waren unter anderem die Franckeschen Stiftungen, die Leopoldina und das Landgericht Halle dabei.

Auch in Nordrhein-Westfalen beteiligten sich eine Vielzahl an Denkmälern: Unter den rund 800 zum Aktionstag geöffneten Objekten waren beispielsweise die Alte Sternwarte der Universität Bonn und eine 1953 eingeweihte Radrennbahn aus Beton in Bielefeld, die bis heute genutzt wird.