Kurzgeschichten

„Claras Preis“ unter Schirmherrschaft von Cornelia Funke

Der Hamburger Dressler richtet sich mit dem Kurzgeschichtenwettbewerb „Claras Preis“ 2023 speziell an junge Schreiber und Schreiberinnen. Die Schirmherrschat übernimmt Bestsellerautorin Coronelia Funke.

Von dpa Aktualisiert: 03.11.2022, 14:51
Cornelia Funke, Kinder- und Jugendbuchautorin, stellt in einem Hörsaal der Universität Szenen aus dem Hörspiel „Drachenreiter - Die Vulkan-Mission“ vor.
Cornelia Funke, Kinder- und Jugendbuchautorin, stellt in einem Hörsaal der Universität Szenen aus dem Hörspiel „Drachenreiter - Die Vulkan-Mission“ vor. Christophe Gateau/dpa

Hamburg - Unter der Schirmherrschaft von Bestseller-Autorin Cornelia Funke (63, „Tintenherz“) und in Kooperation mit dem Hamburger Dressler Verlag wird der neue Kurzgeschichtenwettbewerb „Claras Preis“ 2023 erstmalig bundesweit ausgelobt. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die Lust haben, selbst literarisch aktiv zu werden und ihre Ideen in einer Kurzgeschichte umzusetzen. Dabei sind alle Ideen und Genres erlaubt, teilte der Verlag am Montag mit. Die eingereichten Kurzgeschichten werden von einer Jury unter dem Vorsitz von Cornelia Funke gelesen und prämiert. Einsendeschluss ist der 1. März 2023.

„Ich freue mich schon sehr auf die jungen Geschichtenerzähler*innen, die sich für Claras Preis bewerben werden. Und ich kann es nicht erwarten, auch einige von ihnen hier bei mir zu begrüßen“, sagte Funke. Die Kurzgeschichten werden in zwei Altersgruppen prämiert: zwischen 13 und 15 sowie zwischen 16 und 17 Jahren. Die fünf besten Geschichten jeder Altersgruppe werden im Rahmen einer Preisverleihung im Juli 2023 geehrt.

Die jugendlichen Preisträger führen außerdem im Herbst einen Workshop mit Cornelia Funke in Volterra (Toskana) durch, in welchem an den Kurzgeschichten weitergearbeitet wird. Junge Künstler von Cornelia Funkes Artists in Residence Programm fertigen zeitgleich Illustrationen zu den Geschichten an. Die illustrierten Erzählungen werden im Frühjahr 2024 im Dressler Verlag veröffentlicht.

„Claras Preis“ ist im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft die jüngere Schwester des französischen „Prix Clara“. Initiator des „Prix Clara“ ist Bernard Spitz, dessen damals 13-jährige Tochter Clara an einer Fehlbildung des Herzens starb. Wie bei dem französischen Preis kommen die Erlöse aus dem Verkauf des Erzählbands karitativen Zwecken zugute. Sie gehen an die Charité in Berlin, in welcher ebenfalls zu Herzfehlbildungen von Kindern geforscht wird.