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Ausstellung: Kleist-Handschrift erstmals in deutschem Museum

Frankfurt (Oder)/dpa. - Bei demManuskript der «Hymne an die Sonne» handele es sich um eine Leihgabeder Universitätsbibliothek Wroclaw (Breslau), sagte eine Sprecherindes Kleist-Museums am Mittwoch. In der Oderstadt ist das Manuskriptinnerhalb der Ausstellung «Über den Häuptern der Riesen. Kleistsschlesische Reise» zu sehen. Zur Eröffnung der Schau soll das vonGustav Bumcke vertonte Gedicht nach Museumsangaben musikalischuraufgeführt ...

01.07.2009, 08:22
Die Kuratorin Barbara Gribnitz vom Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) zeigt das aus dem Jahr 1789 stammende Koppenbuch (Gipfelbuch) der Schneekoppe. Am 03.07.2009 wird eine neue Ausstellung im Kleist-Museum mit dem Titel «Über den Häuptern der Riesen - Kleists schlesische Reise» eröffnet. (FOTO: DPA)
Die Kuratorin Barbara Gribnitz vom Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) zeigt das aus dem Jahr 1789 stammende Koppenbuch (Gipfelbuch) der Schneekoppe. Am 03.07.2009 wird eine neue Ausstellung im Kleist-Museum mit dem Titel «Über den Häuptern der Riesen - Kleists schlesische Reise» eröffnet. (FOTO: DPA) dpa-Zentralbild

Bei demManuskript der «Hymne an die Sonne» handele es sich um eine Leihgabeder Universitätsbibliothek Wroclaw (Breslau), sagte eine Sprecherindes Kleist-Museums am Mittwoch. In der Oderstadt ist das Manuskriptinnerhalb der Ausstellung «Über den Häuptern der Riesen. Kleistsschlesische Reise» zu sehen. Zur Eröffnung der Schau soll das vonGustav Bumcke vertonte Gedicht nach Museumsangaben musikalischuraufgeführt werden.

Der aus Frankfurt stammende Kleist (1777-1811) schrieb die Hymnewährend einer Reise nach Schlesien, die ihn im Juli 1799 insRiesengebirge führte, in das Gästebuch einer Baude an derSchneekoppe. Dieses steht im Zentrum der Ausstellung, die zuvor impolnischen Jelenia Gora (Hirschberg) sowie in Cottbus und Stuttgartzu sehen war. Anders als in Jelenia Gora wurde das Gedicht an dendeutschen Ausstellungsorten bislang als Faksimile, also nicht imOriginal gezeigt. In Frankfurt ist die vom Kleist-Museum konzipierteSchau bis zum 13. September zu sehen.