„Like“ für die AfD

„Like“ für die AfD: Staatsanwalt Sascha Ott wird nicht mehr Justizminister

Wittenburg - Der Stralsunder Staatsanwalt Sascha Ott wird nicht Justizminister von Mecklenburg-Vorpommern. Er hat nach Medienberichten eine Seite der AfD auf Facebook „geliked“, findet sie also gut, und wurde deshalb vom CDU-Landesvorstand am späten Freitagabend als Kandidat für das Ministeramt ...

Sascha Ott (CDU), aufgenommen bei Stralsund (Meckrenburg-Vorpommern). Der 50-Jährige ist bislang als Oberstaatsanwalt in Stralsund tätig. Er gehört der CDU seit 2004 an und sitzt für die Partei in der Greifswalder Bürgerschaft.
Sascha Ott (CDU), aufgenommen bei Stralsund (Meckrenburg-Vorpommern). Der 50-Jährige ist bislang als Oberstaatsanwalt in Stralsund tätig. Er gehört der CDU seit 2004 an und sitzt für die Partei in der Greifswalder Bürgerschaft. dpa-Zentralbild

Der Stralsunder Staatsanwalt Sascha Ott wird nicht Justizminister von Mecklenburg-Vorpommern. Er hat nach Medienberichten eine Seite der AfD auf Facebook „geliked“, findet sie also gut, und wurde deshalb vom CDU-Landesvorstand am späten Freitagabend als Kandidat für das Ministeramt zurückgezogen.

Das bestätigte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Samstag am Rande des CDU-Landesparteitags in Wittenburg, bei dem über den Koalitionsvertrag mit der SPD abgestimmt werden soll. Glawe erklärte, die Rostockerin Katy Hoffmeister solle nun neue Justizministerin werden. (dpa)