Engagement

Strategie für Stärkung des Ehrenamts in Sachsen-Anhalt steht

Von dpa Aktualisiert: 30.09.2022, 06:17

Magdeburg - Sachsen-Anhalt will das bürgerschaftliche Engagement stärken. Anregungen dazu seien gebündelt worden, sagte Sozialstaatssekretärin Susi Möbbeck (SPD) am Dienstag in Magdeburg. So geht es etwa um eine bessere Anerkennung des Engagements beispielsweise über Vergünstigungen bei Eintrittskarten oder Freistellungsregelungen.

„Unsere Gesellschaft und alle staatlichen Ebenen sind unmittelbar angewiesen darauf, dass Menschen sich aktiv und freiwillig in der Gesellschaft engagieren“, sagte Möbbeck. Dabei gebe es eine positive Tendenz, mehr als ein Drittel der Einwohner engagierten sich ehrenamtlich in den verschiedensten Bereichen.

Ehrenamtliche bräuchten aber auch Unterstützung durch professionelle Personen, etwa in den Freiwilligenagenturen. Zugleich müssten bürokratische Hürden abgebaut werden - die Strategie enthält auch Vorschläge, wie Förderverfahren vereinfacht werden könnten.

„Und schließlich geht es auch darum, neue Gruppen beim Engagement besonders anzusprechen, die bislang noch wenig vertreten sind“, sagte Möbbeck. „Eine wachsende Gruppe zum Beispiel sind zugewanderte Menschen, aber auch Menschen mit Beeinträchtigungen, mit Handicaps, die zunehmend sich engagieren wollen.“ Sie bräuchten Unterstützung, Assistenz und Hilfe bei der Sprache.

An der Strategie zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements waren auch Stiftungen, Kommunen und Wohlfahrtsverbände beteiligt. Es gebe viele Vorschläge, um Engagement zu fördern.