Diskussion um Corona-Schutz

Leopoldina-Chef: Impfpflicht für bestimmte Gruppen ist Option

10.11.2021, 11:42 • Aktualisiert: 10.11.2021, 11:57
Der Sitz der Leopoldina in Halle.
Der Sitz der Leopoldina in Halle. Foto: Silvio Kison

Halle (Saale)/dpa - Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält eine Impfpflicht für bestimmte Gruppen für eine Möglichkeit der Politik im Kampf gegen Corona. In einem Vorwort zu einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme zu antiviralen Medikamenten schreibt Gerald Haug, „Impfpflichten für Multiplikatorengruppen“ seien eine Möglichkeit, „unsere Instrumente für die Eindämmung der Pandemie zu verbessern“. Zu diesen Gruppen könne man Pflegepersonal, Lehrer und andere Berufsgruppen mit viel Kontakt zu anderen Menschen zählen, teilte die Leopoldina auf Anfrage mit.

In dem Vorwort wird auch „eine größere Geltungsreichweite der 2G-Regel“ und „eine angemessenere Regelung zur Offenlegung des Impfstatus“ als Optionen für die Politik genannt.