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FDP: Sachsen braucht Notfallszenario für Energie-Blackout

Von dpa Aktualisiert: 07.10.2022, 14:21
Windenergieanlagen stehen hinter Hochspannungsmasten von mehreren Stomleitungen.
Windenergieanlagen stehen hinter Hochspannungsmasten von mehreren Stomleitungen. Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dresden - Sachsen braucht nach Ansicht der FDP ein Notfallszenario für einen Energie-Blackout im Winter. Es gehe darum, entsprechende Ressourcen zu schaffen, erklärte die sächsische FDP-Chefin Anita Maaß am Freitag in Dresden. Nötig sei eine „Notfallpriorisierung, die sich nicht nur auf die kritische Infrastruktur bezieht, sondern auch Wirtschaft und Privathaushalte einbezieht“.

Maaß: „Wir Freie Demokraten fordern den Weiterbetrieb der drei verbleibenden Kernkraftwerke für mindestens zwei Jahre und die schnellstmögliche Inbetriebnahme stillgelegter, aber betreibbarer Kohlekraftwerke.“ Für das Wiederanfahren der Reservekohlekraftwerke müssten bürokratische Hemmnisse zügig abgebaut werden. Vor dem aktuellen Hintergrund lehne man einen vorgezogenen Kohleausstieg 2030 ab, die Energieversorgung dürfe nicht gefährdet werden.